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Vorwort zum neuen
Hybrid-Konzept

Jedes Jahr steigen die antisemitischen Straftaten, sowohl online als auch offline und dagegen zu kämpfen ist nicht nur die Aufgabe von Jüd*innen, sondern der gesamten Gesellschaft. Deshalb wollen wir  in diesem Jahr einen Hackathon veranstalten, bei dem Teams aus ganz Deutschland innovative Projekte gegen Antisemitismus* entwickeln: technologisch, juristisch und im Bereich Bildung.

 

Jenny Havemann und Wencke Stegemann haben dieses Projekt initiiert, damit auch mehr junge Menschen dieses gesamtgesellschaftliche Problem angehen und innovative Lösungen entwickeln.

Das Projekt wird unter Schirmherrschaft von Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus unterstützt.

Die Resonanz auf unseren Hackathon gegen Antisemitismus war seit Beginn der PR-Kampagne groß. Da wir vielen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und Teilen Deutschlands die Teilnahme ermöglichen wollen, haben wir uns dazu entschlossen, das Konzept entsprechend anzupassen: Der Hackathon gegen Antisemitismus wird hybrid sowie inhaltlich und zeitlich erweitert und dadurch noch besser werden.

*Unsere Definition von Antisemitismus basiert auf der international und von der Bundesregierung anerkannten IHRA-Definition (International Holocaust Remembrance Association).

Warum Hybrid viel toller ist

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1. Wir sind viel mehr

In unserem Hybrid-Hackathon können so viel mehr dabei sein: Egal wo du lebst, egal wieviel Zeit du geben kannst, sei dabei!

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2. Deine Idee wird real

Wir haben für dich und deine Idee ein großartiges Mentoring-und  Coaching-Programm mit den besten Expert*innen erstellt, damit deine Idee leben wird. Egal, ob du den ersten Preis gewinnst oder nicht: deine Idee kann nur siegen!

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3. Du bist flexibel wie nie

Unsere neue zweimonatige Arbeitsphase gibt dir Zeit und Raum wie du es brauchst.

 

Kategorien

Während des Hackathons wird der Kampf gegen Antisemitismus in drei verschiedenen Bereichen angegangen.

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Die erste Kategorie ist „Software/ technologische Lösungen“. Die Teams in diesem Bereich werden die Problematik in den sozialen Netzwerken sowie im Internet als solches, also Webseiten, öffentliche Blogs, etc. analysieren und mögliche Lösungen technologischer Art erarbeiten. Zum Beispiel: Wie können antisemitische Inhalte gefiltert und dagegen vorgegangen werden?

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Die zweite Kategorie: „Digitale Bildungskonzepte“ sollen von Teams in dieser Kategorie erarbeitet werden. Dies könnte von kostenfreien Lehrmaterialien für Lehrer*innen, bis zu Online-Kursen für Schüler*innen gehen. Auch für die Grundschule könnte Aufklärungsarbeit über Antisemitismus auf spielerische Weise geleistet werden. Möglich sind auch digitale Produkte für Erwachsene und für die außerschulische Bildung.

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Die dritte Kategorie richtet sich an (angehende) Jurist*innen. Änderungen von Gesetzen oder eigene Gesetzesentwürfe/ Schutzkonzepte sollen hier kreiert und vorgestellt werden.

 
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geplanter Zeitraum: 9. Juni bis Mitte September 2022


geplante Location: Hamburg, TBA


Online-Plattform: Slack als Kommunikationsplattform; Streaming über Youtube


Teilnehmerzahl: 15-20 Gruppen à 3-6 Teilnehmer (ca. 80-120 Teilnehmer) aus allen Bundesländern

Ablauf

14.6. - Brown Bag Meeting zur Teambildung

23.6. - Start der Hackathon Arbeitsphase (digitales Teamwork)

31.8. - Abgabe der Hackathon Idee

19.9. - große Preisverleihung & Party (in Hamburg und live über YouTube)

5000 Euro für den 1. Platz in jeder Kategorie
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9.6. - Nacht der Innovationen - wir starten den ersten bundesweiten Hackathon gegen Antisemitismus (in Hamburg & live auf YouTube)

20.6. - Bewerbungsschluss

Entwickelt eure Idee - wöchentliche Coachingtermine (online) begleiten die Entwicklung eurer Idee

Beratung der Jury

 

Schirmherrschaft

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Dr. Felix Klein

Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus

 

team

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Jenny Havemann

„Innovation meets Impact.

Mit innovativen Ideen und Lösungen können wir gemeinsam dem Hass den Kampf ansagen.

Daran glaube ich!“

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Wencke Stegemann

„Unser Hackathon bringt junge Menschen und innovative Ideen zusammen. Wir müssen gemeinsam neue Wege finden, um Antisemitismus zu bekämpfen. Die Aufgabe ist groß, doch zusammen werden wir viel erreichen.“

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Olga Yevteyev

„Beim Kampf gegen Antisemitismus ist es mir wichtig, dass sich auch junge Menschen dafür engagieren um innovative Methoden zu entwickeln.“

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Sarah Cohen-Fantl

„Seit Generationen kämpft meine Familie gegen Antisemitismus. Wir brauchen die Unterstützung der gesamten Gesellschaft und neue Lösungsansätze für eine bessere Zukunft.“

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Feridun Öztoprak und Meret Vossler

„Als Spielfeld Gesellschaft setzen wir uns für den sozialen Zusammenhalt und für eine offene Gesellschaft ein, in der jede:r Platz hat. Lösungen zu finden, die zukünftig dabei helfen antisemitisches Handeln zu verhindern ist für uns von wesentlicher Bedeutung!“

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ambassadors

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Dr. Felix Klein

„Im Kampf gegen den Antisemitismus braucht es Mut, Herz, Durchsetzungskraft und innovative Ideen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich möglichst viel von alledem, damit gute und innovative Lösungen gegen Antisemitismus aus diesem Hackathon hervorgehen, die letztlich der Gesellschaft als Ganzes nutzen.“

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Karoline Preisler

„Dieser Hackathon gegen Antisemitismus rettet unsere demokratische Ehre! Eine westliche Zivilgesellschaft lebt davon, dass die Bevölkerung Menschenrechte und die Verfassung akzeptiert. Daraus folgt auch, dass Antisemitismus zu ächten ist. Überall. Und damit wir in antreffen, aufspüren, verstehen und aus der analogen sowie digitalen Gesellschaft vertreiben können, braucht es diesen Hackathon und alle Beteiligten."

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(c) Annika Fußwinkel / WDR

Georgine Kellermann

„Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Nie. Nirgends.

Antisemitismus hat kein Recht. Nie. Nirgends.

Dafür müssen wir alle kämpfen. Immer. Überall.

Deshalb unterstütze ich den #hackathon2022. Ich wünsche ihm den größten anzunehmenden Erfolg.“

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Anna Staroselski

„Wir müssen Antisemitismus als Bedrohung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung begreifen und uns mit den Mitteln unseres Rechtsstaats dagegen wappnen."

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(c) Daniel Reinhardt / Senatskanzlei

Katharina Fegebank

„Antisemitimus ist ein Gift, das den gesellschaftlichen  Zusammenhalt zerfrisst. Es kommt in vielen Erscheinungsformen: Was die Ideologie eint, ist die tiefsitzende Menschenfeindlichkeit. Wir alle müssen Menschen sensibiliseren und alte und neue Stereotype überwinden. Für mich ist daher klar, wir müssen jede Form des Antisemistimus bekämpfen. Ein Hackathon kann dabei ein wichtiges Zeichen setzen – und gerade jüngere Mnenchen erreichen. Ich kann mir keinen besseren Ort als eine Welthafenstadt wie Hamburg vortsellen, um gegen Hass und Vorurteile ein Zeichen zu setzen. Allen Besucher:innen ein herzliches Moin und Shalom.“

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Ben Salomo

„Seit Jahrhunderten werden Gerüchte über Juden tradiert und weitergesponnen. Aus ihnen erwächst Antisemitismus: Misstrauen, Neid, danach Hass und am Ende Gewalt. Es wird Zeit, dass wir diesen Gerüchten widersprechen. Innovativ und mit der Technologie unserer Zeit – genau da setzt der Hackathon an."

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Lena Bakman

„Aufgrund der sehr beunruhigenden Verbreitung der alten klassischen Verschwörungstheorien, die nichts mit der Realität zu tun haben und im Jahr 2022 keinen Platz haben sollten, brauchen wir Menschen mit allen Hintergründen und großartigen Ideen, um zusammenzukommen und Vorschläge zu machen, wie man diese Krankheit namens Antisemitismus bekämpfen kann.“

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Dr. Michael Blume

„In meiner täglichen Arbeit gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben stelle ich fest, wie wichtig Mitmachen ist. Nur vom Zuschauen ändert sich nichts.

Deshalb unterstütze ich den #hackathon2022."

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Sawsan Chebli

 „Der geeinte Kampf gegen wachsenden Antisemitismus ist zugleich unser Bekenntnis zu Demokratie und Menschlichkeit. Auf dem Hackathon soll dieses Bekenntnis mit Leben gefüllt werden.“

(c) Mathias Bothor

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Andreas Strenger

 „Als Kriminalist stehe ich für die Sicherheit und den Schutz jüdischen Lebens ein. Um Antisemitismus zu bekämpfen, brauchen wir neben durchschlagkräftigen Gesetzen und klugen Strategien aber auch neue Ideen, Antworten und Innovationen.“

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Dr. Josef Schuster

„Antisemitismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Leider hat der Judenhass insbesondere im Internet ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Ich unterstütze den Hackathon, weil er Räume schafft, um gemeinsam neue und innovative Ideen gegen Antisemitismus zu entwickeln.“ 

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Kristina Faßler

„Solange auch nur eine jüdische Einrichtung Schutz benötigt, solange es Mut braucht, eine Kippa zu tragen Mut, gibt es viel zu tun. Für uns alle. Deshalb unterstütze ich vom ganzem Herzen den Hackathon.“

 

Unsere Jury

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Dr. Susanne Glass

stellvertretende Redaktionsleiterin Ausland und politischer Hintergrund, Bayerischer Rundfunk

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Katharina Fegebank

Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung & Bezirke, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg

Foto: (c) Daniel Reinhardt / Senatskanzlei

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Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein, Sprecherin Jüdisches Forum CDU

Foto: (c) Frank Peter

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Sawsan Chebli

a.D. Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales & Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund

Foto: (c)  Mathias Bothor

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Andreas Stenger

Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg

 

Mentor*Innen

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Teresa Widlok

Foto: (c)  Sanjar Khaskar

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Holger Wilkens

Holger Wilkens ist Associate Partner bei EY. Er verantwortet den Bereich Emerging Technologies im Bereich Technology Consulting. Den Schwerpunkt seiner Beratung bilden die strategischen und transformativen Potenziale von Digitalisierung und Technologie auf die Geschäftsmodelle von Unternehmen.

Er blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der Beratung nationaler und internationaler Unternehmen zurück und verfügt über umfassende Branchenerfahrung in den Bereichen Automobil, Advanced Manufacturing und Mobility.

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Sigmount Königsberg

Foto: Sophia Kembowski/dpa

 

Unterstützer

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Ein Sicherheitskonzept und Hygienekonzept für die beiden Events in Hamburg wird zusammen mit unseren Partnern erstellt.